25 Jahrfeier

Das Reinheitsgebot der WERNER companies

Ergoldinger Gebäudereinigungsfirma feiert 25 Jahre Jubiläum

In Ergolding liegt Sauberland. Dort gibt es eine Gebäudereinigungsfirma mit sauberer Vergangenheit und glänzenden Aussichten. Firmenchef Anton Werner begrüßte in einer Feierstunde seine engsten, wie auch viele langjährige Mitarbeiter, die bereits 10, 15 oder 20 Jahre als Reinigungskraft, Objektleiter oder in der Verwaltung angestellt sind. Engagement und Treue dieser rund 40 Personen wurden mit einer Ehrung und Anerkennung ausgezeichnet.

Dass diese Erfolgsgeschichte ab einem gewissen Unternehmensumfang nicht mehr alleine zu verantworten und zu steuern ist, begründet den herzlichen Dank, den Firmengründer Anton Werner seinen anwesenden Mitarbeitern aussprach und sie bat, diesen an alle 1800 Beschäftige weiterzugeben.

Anton Werner stellte erfreut fest, dass der Zusammenhalt und Elan der Anfangsjahre sich über die Jahrzehnte erhalten hat und die erfahrenen Mitarbeiter immer als Bindeglied fungieren, um die Firmenphilosophie der jetzt jungen zweiten Generation vorzuleben. Dass sehr viele Mitarbeiter dem Unternehmen bereits bis zu 20 Jahren verbunden sind zeigt, dass die diesem Gewerbe nachgesagte hohe Fluktuationsrate bei Werner companies nicht zutrifft. Diese Mitarbeiter-Loyalität und zuverlässige Präsenz von immer gleichen Ansprechpartnern schätzen auch die Kunden (wie Dräxlmaier, Erlus, Regierung von Niederbayern, Mann+Hummel) und das sei nach Werner mit ein Grund dafür, warum sich das Unternehmen als krisensicher darstellt.

Natürlich ließ Werner im Rahmen der Feier auch das vergangene Vierteljahrhundert Revue passieren, und so manche Geschichte kam aus den Erinnerungen der vielen langjährigen Mitarbeiter zutage.

Im Jahr 1984 kam Anton Werner als frisch gebackener Gebäudereiniger-Meister von der Meisterschule, mit Tatendrang und Ideenreichtum ausgestattet. Einziger Besitz des jungen Anton Werner war zu der Zeit ein alter Kadett. Doch eben dieses Fahrzeug war es schließlich, das die Raiffeisenbank damals noch als Sicherheit für ein Jungunternehmer-Darlehen akzeptierte, und so war die finanzielle Grundlage für die Firmengründung geschaffen.

Nun fehlten noch die Aufträge. Werner nahm als ersten großen Auftrag das Reinigen der Sanitär-Container beim Bau des Kernkraftwerkes in Niederaichbach an, was sonst kein anderer Dienstleister machen wollte. Dazu kam die Pflege der Arbeiterwohnsiedlungen und es erwirtschaftete sich bereits im ersten Jahr ein Gewinn. Vom Besorgen der Aufträge in der Chefetage bis zum Reinigen habe er damals alles gemacht, erzählt Werner heute. Und oft sei es ihm auch passiert, dass ein Kunde den Seniorchef habe sprechen wollen, wenn er im Arbeitskittel selbst Hand angelegt hatte.

Der Ausbau von Kundenbeziehungen und eines lokalen Firmennetzwerkes lief gut an, und bereits im zweiten Jahr waren rund 20 Personen beschäftigt. Der Umzug in größere Räumlichkeiten war unumgänglich. In der Karlstraße fand man ein Büro, in dem es möglich war bereits 400 Teilzeitarbeitskräfte und 60 feste Mitarbeiter mit eigener Lohn- und Finanzbuchhaltung zu steuern. So wuchs das Unternehmen auch zusammen mit den Kunden.
Die Fähigkeit und das Engagement der Mitarbeiter, Kundenwünsche schnell und flexibel umzusetzen, war auch der Grund, warum in den 80er Jahren der Kundenstamm in der Region ausgereizt war. Die Ausweitung des Standortes nach München mit einer ersten Filialstelle wurde von da an in Angriff genommen, und auch in der Großstadt ließen sich die Erfolgsparameter übertragen. Die Präsenz mit weiteren Standorten ganz nah am Kunden wurde mit Regensburg und Zwiesel fortgesetzt, immer unter dem Gesichtspunkt Wege und damit Kosten klein zu halten. Mit Wolfsburg und dem Kunden VW kam ein weiterer Standort hinzu. Das 1993 in der Ergoldinger Wiesenstraße bezogene, als ausreichend groß für die nächsten Jahrzehnte eingeschätzte Gebäude, hatte seine Kapazitäten jedoch erneut schnell erreicht. Schließlich wurden bereits rund 450 Kunden betreut.

Die Zertifizierung nach DIN 9001 wurde im Jahr 2005 erlangt und wird heute als selbstverständliche Standardausstattung des Unternehmens betrachtet. So wird im Sinne des Kunden sichergestellt, dass die Aufstellung als professioneller Dienstleister sich über alle Bereiche des Unternehmens erstreckt.
Kurz darauf wurde die Firmenzentrale im Ergoldinger Gewerbegebiet bezogen, die zudem unter dem Stichwort „Modernes Gebäudemanagement“ als eigenes Referenz- und Forschungsobjekt dient. Bei dem Neubau wurden alle Erfahrungen aus dem Lauf der letzten Jahrzehnte eingebracht. Konkret werden Daten für die Energie-, Umwelt- und Reinigungsfreundlichkeit wie für die Instandhaltung gewonnen und ausgewertet – um diese dann als Baustein in die tägliche Arbeit beim Kunden einzubringen.

Das jüngste Projekt im Bereich der Dienstleistungen im Kontext des Gebäudemanagements ist das Planen, Bauen und Betreiben outgesourcter Sanitär- und Toilettenanlagen im öffentlichen Raum. Das Pilotprojekt ist im Münchner Zentral-Omnibusbahnhof vor wenigen Wochen in Betrieb gegangen. Dort wird sich auch das Bewirtschaften von modernen Schließfachanlagen anschließen. Anton Werner: „Es ist ein Novum – wir bauen uns und schaffen uns unseren eigenen Arbeitsplatz. Ausgestattet und betrieben nach allen Grundsätzen perfekter Hygiene und Serviceorientierung. Dabei steht für uns als Profis der wirtschaftliche Betrieb außer Frage, schließlich wurde diese Anlage von Grund auf auf Nachhaltigkeit programmiert.“

Das Prinzip, Reinigung, Services und Management rund um das Gebäude aus einer Hand anzubieten, das bisher bei WERNER companies mit dem Slogan „Objekte schützen, pflegen und erhalten“ zusammengefasst wurde, darf somit um das „bauen“ ergänzt werden. Die 300.000 Euro Investitionsvolumen für dieses Projekt kommen dabei regionalen Firmen und Arbeitsplätzen zugute.

Damit weiten die WERNER companies ihre Kompetenzen auf Basis neuer Geschäftsmodelle aus. Als solider Partner in der Region für Beschäftigung und Ausbildung, als Investor, aber auch im Selbstverständnis gelebter Kundenorientierung.

2017-07-03T18:45:58+00:00 20/11/2009|