Der Rohbau

Innovatives Bauprojekt nimmt Formen an

Bürgermeister Hans Bauer besichtigt den Rohbau der WERNERcompanies und informiert sich dabei u.a. über die neue zukunftsträchtige Bau-Technologie, die erstmals im Raum Landshut zum Einsatz kommt.

Das Ergoldinger Gewerbegiet zwischen den Bahngleisen nimmt Formen an. Bürgermeister Hans Bauer besichtigt dort das innovative ökologische Bauprojekt welches zukünftig als Unternehmenszentrale fürdie rund 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WERNER companies vornehmlich im südostbayerische Raum dient. Dank der vorausschauenden Planung der Gemeinde konnte er das Unternehmen und deren Arbeitsplätze in der Firmenzentrale am Standort halten und gute Rahmenbedingungen für den Neubau anbieten. Auch aufgrund des reibungslosen Baufortschritts und dem großen Engagement der regionalen Baufirmen freut er sich bereits auf die Einweihungsfeier im Herbst. Besonderes Interesse liegt bei der Besichtigung u.a. auf dem minimalem ökonomischem Aufwand mit welchem die Gebäudekühlung realisiert wird.

Das nach dem Prinzip der umgekehrten Fußbodenheizung in die Decke eingearbeitete Kühlsystem, welches durch das Grundwasser über einen Wärmetauscher gekühlt wird, klimatisiert auf angenehme Art und Weise das Gebäude.
Durch das Zusammenspiel von intelligentem Sonnenschutz und aktiver Betonkernkühlung wird erreicht, dass auch bei langen, heissen Sommern ein produktives und angenehmes Arbeiten möglich ist.

Für jeden einzelnen Raum wurde dazu als Basis zusätzlich eine ausführliche Energiebilanz erstellt, um nicht nur Kühlung für den Sommer, sondern auch den Wärmebedarf für die kühle Jahreszeit mit einzubeziehen. Denn das offene Bau-Konzept birgt neben allen positiven Effekten die Gefahr der Energie- und damit auch der Kostenfalle für eine aufwändige Kühlung.

Teil der glasklaren Firmenstrategie ist das Engagement für die Umwelt.

Architekt Christian Graf und Bauherr Anton Werner zeigen mit diesem für die WERNER companies konzipierten Referenzobjekt welche Wege man heute als Vorreiter für die Umwelt beschreiten kann. Damit bringt die Firma WERNER die Erfahrung, die im Lauf der letzten Jahrzehnte in diesen Bereichen gesammelt wurde nicht nur ein, sondern auf den Punkt. Selbstverständlich ist dabei die Nähe zu diesem Objekt als „Forschungsobjekt“ zu nutzen. Daten für die Energie-, Reinigungs- und Servicefreundlichkeit wie für die Instandhaltung zu gewinnen und auszuwerten – um diese dann als weiteren Baustein in die tägliche Arbeit einzubringen – ist Teil der Konzeption. Zur Stützung der Kern-Kompetenzen: Investitionen schützen, Werte erhalten und Fortschritt fördern.

Licht, Luft und Wasser sind die tragenden Säulen der visuellen Präsenz.Die ökologischen Vorgaben wurden auch von Prof. Dr. Rudolf Haderstorfer in der Planung der Aussenanlagen aufgegriffen. Hier stand ebenfalls die ökologische Bauphysik im Blickpunkt, welche neben vielen anderen Maßnahmen wie in begrünten Dächern auch in der Realisation eines geschlossenen Sickersystems mit Regenwasserspeichern mündete.

2017-07-03T18:49:26+00:00 16/05/2005|